Mit einer Woche Verspätung komme ich jetzt endlich dazu, mich bei Kai für ein tolles Interview zu bedanken. Er hatte mich gefragt, ob ich 7 Fragen für sein Blog beantworten würde. Da es außergewöhnlich gute und essentielle Fragen waren, habe ich einfach mal die Seiten getauscht und bin jetzt einmal die Interviewte. Nachlesen könnt Ihr es hier. Sorry für die Verspätung – aber morgen werde ich dann verraten, was mich diese Woche so aufgehalten hat.
Smack my …
Vor kurzem wurde ich von I ♥ Berlin gefragt, ob ich nicht Lust hätte, bei einem Vintage-/ DIY-Smackdown mitzumachen. Aufgabe war, drei bis vier unterschiedliche Vintageoutfits einzureichen, mit denen man gegen einen anderen Teilnehmer antritt. Das große Voting ist nun eröffnet und ich würde mich freuen, wenn Ihr hier mitmacht und unter jedes Foto, das Euch gefällt, ein Like setzt.
Und hier noch ein paar mies-lustige Outtakes des frühmorgendlichen “Shootings”, danke Daniel, für deine Geduld! Ich hasse es nämlich, fotografiert zu werden…
Justus Jonas, Peter Shaw, Bob Andrews
In den 80ern und vor allem 90er bin ich neben den fünf Freunden und Hanni und Nanni von Enid Blyton oder TKKG vor allem mit Just, Bob und Peter aufgewachsen. Meine Schwester und ich haben regelmäßig die Bücherei unseres kleinen Heimatorts unsicher gemacht, um den dortigen Bücherbestand von “Die Drei ??? und …” nach und nach auszulesen. Im Lauf der Jahre konnte ich auch eine kleine Sammlung an Hörspielkassetten aufbauen. Und wenn ich Wäsche aufhänge, aufräume oder sonstige (nervige) Dinge erledige, lege ich ganz oldschool ein Drei Fragezeichen-Tape ein, so geht alles viel leichter von der Hand. weiterlesen »
Suprise surprise
Was liebe Menschen von mir geschenkt bekommen (die natürlich nicht mein Blog lesen):
Pretty Petticoat
Ich liebe die “neuen” Midiröcke, die durch ihre Länge und die Masse an Stoff die Beine umspielen und beim Drehen das unverwechselbare Kindheitsgefühl aufkommen lassen, wenn der Stoff um die Beine weht.
Noch wird man in München ein bisschen komisch angeschaut, wenn man so auf die Straße geht (aber who cares):
You must leave now, take what you need, you think will last
Das Faszinierende an alten Dingen ist für mich die Geschichte, die sie inne haben und erzählen. Je verrosteter, zerkratzter und benutzter ein Gegenstand ist, umso mehr lebt er. Alter Schmuck, der ungetragen ist (viele Händler werben damit, dass ihr Schmuck und ihre Kleidung unbenutzt aus einem Depot/ Lager von früher stammt), ist nur halb so interessant, ohne Seele.
So plakativ die Analogie, umso trauriger ist sie für mich dennoch: Gerade, was ich am Vintage-Gedanken bei materiellen Dingen so liebe, stellt sich beim Menschen als gänzlich konträr heraus. Es ist schlimm, zwei geliebte Menschen auf Grund von schweren Krankheiten dahin siechen zu sehen, die Kratzer und Gebrauchsspuren immer destruktiver zu erleben. Das Fatale sind meine Erinnerungen, die zu verblassen drohen und durch Krankheitsbilder ersetzt zu werden.
Taking my picture?
Seit “The Red Shoes” bin ich ein großer Michael Powell-Fan, nach “Black Narcissus” habe ich mir nun vor kurzem den schon lange überfälligen “Peeping Tom” angesehen.
Der Film versteht es unglaublich gut, sich mit sich selbst und mit dem Medium, mit dem er arbeitet, auseinanderzusetzen (erinnert mich fast ein bisschen an “Zerrissene Umarmungen” von Almodovar): weiterlesen »
Grün grün grün sind alle meine Kleider
Kurzer Outfitpost vom Sonnen-Wochenende. Grüner Rock, Schuhe, Biertische, Blätterdach – und ein grüner Papagei auf der Schulter eines Biergartengastes.
Hilfe, Menschenmassen!
Ende April war es wieder so weit: Theresienwiesen-Flohmarkt! Ganz diszipliniert bin ich vor 6 Uhr aufgestanden, um pünktlich zum Start um 7 Uhr dort zu sein. Haben sich wohl mehrere Leute gedacht. Es war auch um diese Uhrzeit schon erstaunlich voll, trotzdem konnte man noch bequem durch die Gänge laufen und einzelne Stände anschauen. Die besten Schnäppchen habe ich auch dann schon relativ früh gemacht.
Maidult
Zeitgleich mit dem Frühlingsfest und Theresienwiesen-Flohmarkt startet in München die drei Mal im Jahr stattfindende Auer Dult. Während im letzten Jahr erstens das Wetter extrem gut war, konnte man außerdem noch an dem ein oder anderen Stand ein günstiges Stück ergattern. Dieses Jahr dann ganz anders: Andauernder Regen und völlig überzogene Preise mit unverschämten Sprüchen der Händler gratis dazu. Passanten, die sich mit Regenschirm an überdachten Ständen unterstellen und das Angebot verdecken. Alles sehr nervig.




















