Medium & Stil im Netz der Zeit
30. Mai 2011

You must leave now, take what you need, you think will last

Das Faszinierende an alten Dingen ist für mich die Geschichte, die sie inne haben und erzählen. Je verrosteter, zerkratzter und benutzter ein Gegenstand ist, umso mehr lebt er. Alter Schmuck, der ungetragen ist (viele Händler werben damit, dass ihr Schmuck und ihre Kleidung unbenutzt aus einem Depot/ Lager von früher stammt), ist nur halb so interessant, ohne Seele.

So plakativ die Analogie, umso trauriger ist sie für mich dennoch: Gerade, was ich am Vintage-Gedanken bei materiellen Dingen so liebe, stellt sich beim Menschen als gänzlich konträr heraus. Es ist schlimm, zwei geliebte Menschen auf Grund von schweren Krankheiten dahin siechen zu sehen, die Kratzer und Gebrauchsspuren immer destruktiver zu erleben. Das Fatale sind meine Erinnerungen, die zu verblassen drohen und durch Krankheitsbilder ersetzt zu werden.

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27. Mai 2011

Taking my picture?

Seit “The Red Shoes” bin ich ein großer Michael Powell-Fan, nach “Black Narcissus” habe ich mir nun vor kurzem den schon lange überfälligen “Peeping Tom” angesehen.
Der Film versteht es unglaublich gut, sich mit sich selbst und mit dem Medium, mit dem er arbeitet, auseinanderzusetzen (erinnert mich fast ein bisschen an “Zerrissene Umarmungen” von Almodovar): weiterlesen »

23. Mai 2011

Grün grün grün sind alle meine Kleider

Kurzer Outfitpost vom Sonnen-Wochenende. Grüner Rock, Schuhe, Biertische, Blätterdach – und ein grüner Papagei auf der Schulter eines Biergartengastes.

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15. Mai 2011

Hilfe, Menschenmassen!

Ende April war es wieder so weit: Theresienwiesen-Flohmarkt! Ganz diszipliniert bin ich vor 6 Uhr aufgestanden, um pünktlich zum Start um 7 Uhr dort zu sein. Haben sich wohl mehrere Leute gedacht. Es war auch um diese Uhrzeit schon erstaunlich voll, trotzdem konnte man noch bequem durch die Gänge laufen und einzelne Stände anschauen. Die besten Schnäppchen habe ich auch dann schon relativ früh gemacht.


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9. Mai 2011

Maidult

Zeitgleich mit dem Frühlingsfest und Theresienwiesen-Flohmarkt startet in München die drei Mal im Jahr stattfindende Auer Dult. Während im letzten Jahr erstens das Wetter extrem gut war, konnte man außerdem noch an dem ein oder anderen Stand ein günstiges Stück ergattern. Dieses Jahr dann ganz anders: Andauernder Regen und völlig überzogene Preise mit unverschämten Sprüchen der Händler gratis dazu. Passanten, die sich mit Regenschirm an überdachten Ständen unterstellen und das Angebot verdecken. Alles sehr nervig.

1. Mai 2011

Bei der Arbeit

Beruflich war ich in der letzten Woche bei einem TV-Dreh mit dabei. Das Produktionsstudio offenbarte im Catering-Bereich einige Schätze, die ich natürlich dokumentieren musste:

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