Medium & Stil im Netz der Zeit
16. August 2010

#Bauzeit-Buchstaben

Liebe Freunde von uns haben am Wochenende ihre Hochzeit (mit viel viel Sake Sour) nachgefeiert. Auf der Suche nach einem Geschenk sind wir bei Gerdismänner fündig geworden: Verstaubte, rostige Metall-Buchstaben, mit den Initialien der Gastgeber. Klingt im ersten Moment sehr unromantisch, aber wir hatten einige Ideen im Kopf, um die Buchstaben in wahrsten Sinne zum Glänzen zu bringen.

In mühseliger Handarbeit haben wir sie erst einmal gesäubert und so gut wie möglich vom vorigen Überlack befreit. Störende Haken wurden ebenfalls entfernt (dabei ist auch Blut geflossen…). Im Baumarkt standen wir dann vor einer riesigen Auswahl an Lacken, entschieden haben wir uns für eine puristische Kombination. Schwarz und weiß, Ying und Yang, unserer Meinung nach genau das richtige für die Japan-Verliebten. Das Lackieren war der schwerste Teil, besonders das K musste dreimal lackiert werden. Und zum Trocknen baumelten die Buchstaben dann in der Luft:

Am Tag der Feier wurden sie dem Anlass entsprechend dann schön kitschig verpackt. Der Retrofaktor des Geschenks fand sich auch in meinem petroleumfarbenen Kleid wieder.

Die Buchstaben können jetzt als Setzkasten oder als übedimensionales Schlüsselboard verwendet werden. Oder als Lichtinstallation, wenn man einen Lichtschlauch hineinlegt. Oder sie wirken ganz einfach für sich selbst als Wandschmuck. Viel Spaß damit, B und K, und danke für das schöne Fest!

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