Medium & Stil im Netz der Zeit
16. Mai 2010

Far far away

Die Blues Brothers, Audrey Hepburn und natürlich Bob Dylan sahen die Welt umrahmt von dicken Kunststoffrändern. 1952 entwarf Raymond Stegeman die legendäre “Wayfarer“, die Ray Ban in seinen letzten Sonnenbrillen-Kollektionen re-designt hat. Weshalb man mittlerweile in den meisten Fußgängerzonen Männer wie Frauen mit den neuen Modellen spazieren sieht. Die Wayfarer ist so ein Kultobjekt, dass sie fast schon wieder langweilig ist, weil sie in einer solchen Masse präsent ist.
Nichtsdestotrotz setze ich sie immer wieder gerne auf, denn allein ihr Name spricht von Fernweh, Urlaub, Sommer – die Welt sieht anders aus, wenn man das schwere Gestell aufsetzt.

Second-Hand-Brillen setze ich nicht gerne auf, da sie nicht so gut vor UV-Strahlen schützen wie moderne Brillen. Deshalb finde ich die Wiederauflebung der alten Kollektionen und Modelle ziemlich praktisch. Vor kurzem habe ich eine neue Version der Clubmaster erstanden (Kevin Costner trägt das Original in “JFK“). Stylische Brillen, fliegende Haaren, alles, was es jetzt noch braucht, ist richtige Sonne.

Zum Abschluss noch zwei nette kleine Bildchen in creme, die erste Brille gehört meinem Großvater, Jahrgang und Marke unbekannt, aber er sieht heiß damit aus ;-) Die zweite dürftet ihr hoffentlich wieder erkennen.

Was für Sonnenbrillen besitzt ihr?

Kommentare

Eine Antwort zu “Far far away”

  1. Guido Bucheck
    18. Mai 2010

    Also ich habe auch eine Schwäche für kultige Sonnenbrillen. Da ich aber Segler bin, trage ich am häufigsten meine “Kaenon”. Die hat aber auf jeden Fall Kult-Potential für die Zukunft. Du bist wohl durch und durch ein Ray Ban-Fan…

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